Der wichtigste Sommer meines Lebens

Hier noch ein Gastbeitrag zu unserer Blogparade Mein Sommer. Er kam pünktlich an, konnte aber von mir aus gesundheitlichen Gründen erst mit Verspätung eingestellt werden.

Die Social Media Managerin Katja Kupka schreibt über den „wichtigsten Sommer“ ihres Lebens.

Sommer, Kultur und Frankfurt – die perfekte Kombination

Die Einladung zur Blogparade kam mir gerade recht – im positiven Sinne! Für mich ist der Sommer 2017 nicht irgendeiner, sondern der „Sommer meines Lebens“. Am 1. Juli begann mein neuer Lebensabschnitt als Selbstständige. Das Einreichen meiner Kündigung zum 30. Juni war eine bewusste Entscheidung. Da ich gerne im Freien arbeite, ist der Sommer die ideale Kulisse für die besonders arbeitsintensiven ersten Wochen.

Die Weiterbildung zur Social Media Managerin Ende 2013 gab mir den endgültigen Schubs, meine Leidenschaft für Kommunikation zum Beruf zu machen. Zeitgleich gründete ich in Teilzeit und stieg in das Organisationsteam des Social Media Club Frankfurt ein. Seit zwei Jahren leiten Paul Dylla und ich das Frankfurter Chapter der weltweiten Organisation. Der Nachteil der hohen Arbeitsbelastung wird durch schnelle und wendige Entscheidungsprozesse kompensiert.

Kultur und Social Media

Mein unbändiges Interesse an Kunst und Kultur brachte ich von Anfang an ein und plante 2014 die Veranstaltung „Social Media, Kunst & Finanzen“. Im Hause der DZ BANK referierten Mitarbeiterinnen des Städel Museums zur digitalen Erweiterung der Gemäldegalerie. Eine Sonderführung durch das Art Foyer der DZ BANK rundete den gelungenen Abend ab.

Seit Herbst 2016 bietet der Social Media Club Frankfurt sogenannte Social Media Walks an. Dieses neue Veranstaltungsformat ist eine Symbiose aus Tweetup, Bloggertreffen und Instawalk.

Katja mit Smartphone.
Social Media Walk in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt

Social Media Walks in Museen

Frankfurt hat eine vielfältige Kulturszene und das Museumsufer ist weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Mit exklusiven Events war der Club mittlerweile im Museum Judengasse, im Städel Museum und im Senckenberg Museum zu Gast. Aktuell steht die Vorbereitung des Museumswalks im bald neu eröffneten Historischen Museum in Frankfurt an.

Der Social Media Walk ist eine klassische Win-win-Situation. Das Museum bekommt Aufmerksamkeit auf vielen Kanälen und kann gelungene Blogbeiträge, treffende Tweets, eindrucksvolle Videos oder schöne Fotos auf Instagram für sich nutzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen schönen Abend, lernen nette Menschen für ihr Netzwerk kennen – und bekommen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Mikroinfluencer partizipieren an der großen Aufmerksamkeit für das Event. Wir setzen bewusst keine Hürde, sodass auch Social Media-Einsteiger willkommen sind. Einzige Voraussetzung ist ein relevanter Kanal, auf dem die Gäste öffentlich und engagiert über die Veranstaltung berichten.

Als gemeinsame Klammer sorgt ein Hashtag für den Wiedererkennungseffekt in Social Media. Der individuelle Hashtag für die Veranstaltung verbindet den Namen des Gastgebers mit dem Club. Beim Städelmuseum war dies beispielsweise #staedelsmcffm oder #mjsmcffm für das Museum Judengasse in Frankfurt.

Über diesen Hashtag verfolgen Interessierte aus nah und fern die Liveberichterstattung auf Twitter. In den Tagen und Wochen nach dem Event finden sich auf Instagram zahlreiche Bilder, die mit diesem # getaggt wurden. Zudem gibt es ausführliche Blogbeiträge und manchmal sogar ein Video auf YouTube. Durch diese strahlende Außenwirkung ziehen die Veranstaltungen das Interesse potenzieller Gastgeber und der klassischen Medien auf sich. Den Social Media Walk im Museum Judengasse begleitete eine Journalistin der FAZ.

Interview mit der Cellistin Christiane Steppan des hr Sinfonieorchesters

Als Social Media Reporterin unterwegs

Unabhängig vom Social Media Club bin ich der Frankfurter Kulturszene eng verbunden. Gerne folge ich Einladungen zu Instawalks, Bloggertreffen und Tweetups. Als Social Media Reporterin begleitete ich die Fachkonferenz „Mit allen Sinnen — das inklusive Museum“ im Historischen Museum und das Ludwig Meidner – Symposium in der Deutschen Nationalbibliothek. Ein besonders schöner Einsatz war mein Engagement als Social Media Reporterin beim Open Air Konzert des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt 2016 . Für mich ist es auch Ehrensache, das digitale Stadtlabor des Historischen Museums durch Mitarbeit zu unterstützen. Aktuell arbeite ich an kreativen Beiträgen zu meinen Lieblingsorten in Frankfurt. In die Tätigkeit als freiberufliche Redakteurin für das Social Media Magazin fließt ebenfalls meine Liebe zur Kultur ein. In der Septemberausgabe diskutiere ich die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung für die Museumswelt.

Katja beim Wandern.
In luftiger Höhe auf dem Saar-Hunsrück-Steig

Kunst und Kultur gehören immer dazu

Selbst wenn ich ganz privat unterwegs bin, zieht es mich immer wieder zu Kunst und Kultur. Das fängt in Frankfurt bei der Nacht der Museen, dem Museumsuferfest oder Kunst Privat an und endet beim Besuch kleiner Ausstellungen und Museen – in Frankfurt und auf Reisen.

Da mir der September die letzten Jahre durch stabiles und schönes Wetter auffiel, hoffe ich auf eine Verlängerung des Sommers in den meteorologischen Herbst hinein. Dann bleiben mir noch einige Tage, in denen ich die Kraft der Sonne für meine Kreativarbeit nutzen kann. Und falls es doch einmal regnet, gehe ich einfach ins Museum.

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